Wie lange dauert eine internationale Überweisung in einem Online Casino wirklich?

Weltkarte mit leuchtenden Verbindungslinien zwischen verschiedenen Kontinenten, Symbol für digitale Geldüberweisung

Als freiberufliche Übersetzerin arbeite ich mit Kunden auf drei Kontinenten, wie ich auch in meinem Artikel zur besten Übersetzungssoftware für professionelle Übersetzer schon erwähnt habe. Was dort nie zur Sprache kam: Wie lange es tatsächlich dauert, bis Geld über Landesgrenzen hinweg ankommt. Auf der Suche nach einer Antwort bin ich ausgerechnet bei einer Branche gelandet, die sich seit Jahren mit genau diesem Problem beschäftigt: dem Online-Glücksspiel.

Die SWIFT-Realität: Tage statt Minuten

Eine klassische Auslandsüberweisung läuft in den meisten Fällen über das SWIFT-Netzwerk. Laut einer Erklärung von Wise dauert eine SWIFT-Überweisung innerhalb Europas meist ein bis fünf Werktage, außerhalb Europas mit weniger vernetzten Bankensystemen kann es sogar fünf bis zehn Werktage dauern. Der Grund: Das Geld wandert nicht direkt, sondern über eine Kette zwischengeschalteter Korrespondenzbanken, jede davon prüft die Transaktion erneut auf Geldwäsche und Betrug.

Teuer ist das Ganze auch noch. Neben einer festen Bankgebühr, bei der Deutschen Bank etwa 1,5 Promille vom Auftragswert plus Fremdspesenpauschale, kommt meist eine Wechselkursmarge von 1,5 bis 3 Prozent über dem Interbanken-Mittelkurs hinzu. Für eine kleinere Auslandsüberweisung sind schnell 5 bis 10 Prozent der Summe weg, bevor überhaupt etwas ankommt.

Wie lange eine Überweisung im Online Casino wirklich dauert

Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf ein Detail gestoßen, das ich vorher nicht kannte: Kaum eine Branche legt so viel Wert auf schnelle, grenzüberschreitende Zahlungen wie das Online-Glücksspiel. Spieler akzeptieren keine tagelangen Wartezeiten auf ihren Gewinn, deshalb setzen lizenzierte Online Casinos in Deutschland stark auf E-Wallets wie Neteller-Auszahlungen in lizenzierten Online Casinos. Der Grund liegt in der Technik: E-Wallet-Transfers laufen nicht über das klassische Korrespondenzbanken-Netzwerk, sondern innerhalb eines geschlossenen Systems. Laut Paysafe, dem Mutterkonzern von Neteller und Skrill, geschieht die eigentliche Geldbewegung zwischen zwei Wallets in Echtzeit.

Dazwischen liegt natürlich noch die Prüfung durch den Anbieter selbst, bei einer ersten Auszahlung inklusive Identitätsprüfung kann das ein bis drei Tage dauern. Aber sobald die Auszahlung freigegeben ist, passiert die eigentliche Überweisung praktisch augenblicklich, ganz ohne die Kette aus Korrespondenzbanken, die eine klassische SWIFT-Überweisung so langsam macht.

Was das für internationale Zahlungen abseits vom Glücksspiel bedeutet

Genau dieses Prinzip lässt sich eins zu eins auf andere grenzüberschreitende Zahlungen übertragen, etwa Honorare für Freelancer. Wenn ein Kunde in Singapur eine Rechnung per Bank überweist, hängt die Wartezeit am langsamsten Glied der Kette. Läuft die Zahlung stattdessen über ein E-Wallet, entfällt dieser Umweg über mehrere Banken komplett.

Zahlungsweg Typische Dauer Grund
SWIFT-Überweisung, Europa 1 bis 5 Werktage mehrere Korrespondenzbanken in der Kette
SWIFT-Überweisung, außerhalb Europas 5 bis 10 Werktage weniger vernetzte Bankensysteme
E-Wallet-Transfer (z. B. Neteller) Sekunden, nach Freigabe geschlossenes System ohne Korrespondenzbanken

Quellen: Wise, Paysafe

Fazit: Nicht jede Zahlungsmethode ist gleich schnell

Ich überweise nicht plötzlich alles über ein E-Wallet, für größere Beträge bleibt die klassische Bank oft die sicherere Wahl. Aber für kleinere, wiederkehrende Zahlungen aus dem Ausland lohnt sich der Blick auf eine Technik, die ausgerechnet die Glücksspielbranche seit Jahren perfektioniert hat.

Online bezahlen im Ausland: Diese Gebührenfallen lassen sich vermeiden

Hand hält Kreditkarte an ein Kartenterminal, auf dem Display die Auswahl zwischen zwei Währungen

Es gibt eine Frage, bei der fast alle Reisenden falsch abbiegen, und sie klingt völlig harmlos: In Euro oder in Landeswährung zahlen? Mir ist es in einem Hotel in Prag passiert, ich habe auf dem Kartenterminal brav Euro gewählt, weil sich das vertrauter anfühlte. Ein Fehler, wie ich später auf der Abrechnung gesehen habe. Zeit, die häufigsten Gebührenfallen beim Bezahlen im und aus dem Ausland einmal aufzuschreiben.

Falle 1: Die DCC-Falle am Terminal und am Geldautomaten

Das Ganze hat einen Namen: Dynamic Currency Conversion, kurz DCC. Terminals und Geldautomaten im Ausland bieten an, den Betrag sofort in Euro umzurechnen, gerne garniert mit Begriffen wie garantierter Wechselkurs. Klingt nach Service, ist aber ein Geschäft: Den Kurs legt der Betreiber des Automaten fest, und der liegt oft mehrere Prozent über dem Kurs, den die eigene Bank verwenden würde. Die Verbraucherzentrale rät deshalb klar dazu, die Sofortumrechnung abzulehnen. Die Regel ist simpel und gilt immer: im Ausland konsequent in Landeswährung zahlen und abheben.

Falle 2: Das Auslandseinsatzentgelt der eigenen Bank

Die zweite Gebühr versteckt sich im Preisverzeichnis der eigenen Bank. Bei Kartenzahlungen außerhalb der Eurozone verlangen viele Institute ein Auslandseinsatzentgelt, üblich sind ein bis zwei Prozent des Umsatzes. Das klingt nach wenig, summiert sich aber: Bei zwei Wochen Urlaub mit 1.500 Euro Kartenumsatz sind das bis zu 30 Euro, nur fürs Bezahlen. Es gibt inzwischen genug Karten ohne dieses Entgelt, ein Blick ins eigene Preisverzeichnis vor der Reise lohnt also doppelt.

Falle 3: Der Umrechnungsaufschlag bei Online-Diensten

Auch wer gar nicht verreist, zahlt im Netz schneller in Fremdwährung, als ihm lieb ist: das Hotel über ein internationales Buchungsportal, die Software in Dollar, das Abo eines ausländischen Anbieters. Bezahldienste rechnen dann zu eigenen Kursen um, und die Aufschläge liegen je nach Anbieter bei rund 3 bis 4 Prozent, wie ich in meinem Vergleich der großen E-Wallets aufgeschlüsselt habe. Wenn der Shop die Wahl lässt, gilt dieselbe Regel wie am Terminal: in der Währung des Anbieters zahlen und die Umrechnung der eigenen Bank überlassen.

Falle 4: Die klassische Auslandsüberweisung

Die teuerste Variante, Geld ins Ausland zu bewegen, ist oft ausgerechnet der klassische Bankweg. Sobald eine Überweisung den SEPA-Raum verlässt, wandert sie über mehrere Zwischenbanken, von denen jede Spesen einbehalten kann. Warum das so ist und was die Alternativen sind, steht ausführlich in meinem Artikel SEPA vs. SWIFT. Die Kurzregel: Innerhalb Europas in Euro ist die Überweisung schnell und günstig, für alles darüber hinaus vorher die Konditionen prüfen.

Vor der Reise: fünf Minuten Vorbereitung

Am günstigsten bezahlt, wer sich vor dem Abflug kurz sortiert. Dazu gehört zu wissen, welche Währung am Ziel gilt und ob die eigene Karte dort ohne Zusatzkosten funktioniert. Gerade wer sich von unserer Liste der schönsten Reiseziele in Europa inspirieren lässt, sollte daran denken, dass einige der schönsten Ecken des Kontinents, etwa Tschechien, Polen oder Ungarn, eben nicht mit Euro bezahlen. Genau dort schnappen die Fallen aus diesem Artikel am häufigsten zu.

Fazit: Vier Regeln reichen

  • Am Terminal und Automaten immer die Landeswährung wählen, nie die Sofortumrechnung in Euro.
  • Vor der Reise das Preisverzeichnis der eigenen Karte auf das Auslandseinsatzentgelt prüfen.
  • Online in der Währung des Anbieters zahlen, statt den Bezahldienst umrechnen zu lassen.
  • Für Überweisungen über den SEPA-Raum hinaus vorher Kosten vergleichen.

Keine dieser Regeln kostet Zeit oder Mühe, zusammen sparen sie auf einer einzigen Reise schnell einen zweistelligen Betrag. Mein Prager Hotel-Lehrgeld hätte ich mir damit jedenfalls sparen können.

SEPA vs. SWIFT: Was Überweisungen wirklich kosten und wie lange sie dauern

Zwei Geldströme als Lichtlinien über einer Europakarte und einer Weltkarte, Symbolbild für SEPA und SWIFT

Zwei Rechnungen, zwei völlig verschiedene Erfahrungen: Das Honorar aus Wien war am nächsten Morgen auf meinem Konto, auf die Zahlung aus Singapur habe ich acht Tage gewartet und am Ende kamen 40 Euro weniger an als vereinbart. Der Unterschied hat einen Namen, genauer gesagt zwei: SEPA und SWIFT. Wer verstanden hat, wie die beiden Systeme arbeiten, wundert sich über keine Wartezeit mehr.

SEPA: Europas schneller Standard

Innerhalb des einheitlichen Euro-Zahlungsraums, zu dem neben der EU auch Länder wie die Schweiz, Norwegen und Großbritannien gehören, ist die Sache erfreulich klar geregelt: Eine online beauftragte SEPA-Überweisung in Euro muss spätestens am nächsten Bankarbeitstag beim Empfänger sein. Seit Oktober 2025 geht es sogar noch deutlich schneller. Nach den Regeln der EU-Verordnung über Echtzeitüberweisungen, die die Bundesbank in einem ausführlichen FAQ erklärt, müssen Banken im Euroraum ihren Kunden das Senden von Echtzeitüberweisungen anbieten: Das Geld ist dann in maximal zehn Sekunden da, rund um die Uhr, auch am Sonntag. Und die Echtzeitüberweisung darf nicht mehr kosten als eine normale Überweisung.

SWIFT: das Staffelholz-System

Sobald das Geld den SEPA-Raum verlässt, übernimmt in den meisten Fällen das SWIFT-Netzwerk. SWIFT überträgt dabei gar kein Geld, sondern nur Nachrichten zwischen Banken. Die eigentliche Zahlung wandert wie ein Staffelholz über mehrere Korrespondenzbanken, und jede Station prüft, dokumentiert und kassiert. Laut Wise dauert eine SWIFT-Überweisung deshalb meist ein bis fünf Werktage, in weniger vernetzte Bankensysteme auch fünf bis zehn. Genau das war der Weg meiner Zahlung aus Singapur, und jede der beteiligten Banken hat sich bedient: Neben der eigentlichen Überweisungsgebühr können Fremdspesen der Zwischenbanken und eine Wechselkursmarge anfallen, die man auf keinem Gebührenzettel direkt sieht.

Neu seit Oktober 2025: Der Name wird mitgeprüft

Eine zweite Neuerung der EU-Verordnung ist im Alltag fast noch spürbarer: die Empfängerüberprüfung. Seit dem 9. Oktober 2025 gleichen Banken im Euroraum vor der Freigabe ab, ob der eingegebene Empfängername zur IBAN passt, und warnen, wenn beides nicht zusammengeht. Was nach Bürokratie klingt, ist ein echter Schutz gegen Zahlendreher und gegen Betrugsmaschen mit gefälschten Rechnungen. Bei SWIFT-Überweisungen in Drittländer gibt es diesen Abgleich nicht flächendeckend, ein Grund mehr, dort jede Kontonummer doppelt zu prüfen.

Die Systeme im Überblick

Kriterium SEPA (Euro-Raum) SWIFT (weltweit)
Standard-Dauer maximal 1 Bankarbeitstag 1 bis 5 Werktage, teils bis 10
Echtzeit-Option ja, maximal 10 Sekunden, 24/7 nein, systembedingt nicht
Typische Kosten kostenlos bis wenige Euro Grundgebühr plus Fremdspesen plus Wechselkursmarge
Kostentransparenz hoch niedrig, Spesen erst am Ende sichtbar

Angaben ohne Gewähr, Stand: Juli 2026.

Was man daraus machen kann

Für Zahlungen innerhalb Europas gibt es keinen Grund mehr, länger als ein paar Sekunden zu warten. Spannend wird es außerhalb: Dort lohnt es sich, vor der Überweisung zu klären, wer die Spesen trägt, oder gleich auf Alternativen auszuweichen. Spezialisierte Transferdienste und E-Wallets umgehen die Korrespondenzbanken-Kette komplett, welche digitale Geldbörse sich wofür eignet, habe ich in meinem E-Wallet-Vergleich zusammengetragen.

Fazit

SEPA und SWIFT trennen keine Jahrzehnte, aber gefühlt zwei Zeitalter. Innerhalb Europas ist Geld inzwischen so schnell wie eine Nachricht, außerhalb reist es immer noch mit Zwischenstopps und bezahlt an jeder Station Wegzoll. Wer das weiß, plant seine Zahlungen entsprechend und erspart sich böse Überraschungen auf dem Kontoauszug.

E-Wallets im Vergleich: Neteller, Skrill und PayPal im Alltagstest

Smartphone mit geöffneter Wallet-App auf einem Schreibtisch, daneben Bankkarten und ein Notizbuch

Wer wie ich mit Kunden in mehreren Ländern arbeitet, kommt an digitalen Geldbörsen kaum noch vorbei. Rechnungen aus London, ein Honorar aus Warschau, eine Software-Lizenz aus den USA: Für all das habe ich in den letzten Jahren drei E-Wallets im Einsatz gehabt, und zwar die drei, die einem in Europa am häufigsten begegnen. Zeit für einen ehrlichen Vergleich, ganz ohne Werbeversprechen.

PayPal: der Platzhirsch mit versteckter Schwäche

PayPal ist der Dienst, den ohnehin fast jeder hat. Geld an Freunde und Familie senden ist innerhalb derselben Währung kostenlos, bezahlen im Online-Shop ebenfalls. Die Schwäche zeigt sich erst, wenn Fremdwährungen ins Spiel kommen: Bei der Währungsumrechnung schlägt PayPal rund 4 Prozent auf den Wechselkurs auf, und genau das trifft jeden, der regelmäßig Zahlungen aus dem Nicht-Euro-Ausland erhält. Für mich als Übersetzerin mit britischen Kunden ist das der Posten, der am Jahresende richtig weh tut.

Neteller und Skrill: die Spezialisten aus demselben Haus

Neteller und Skrill wirken auf den ersten Blick wie Konkurrenten, gehören aber beide zum Zahlungskonzern Paysafe. Beide sind auf schnelle Transfers zwischen Wallets ausgelegt, das Geld bewegt sich innerhalb des Systems praktisch in Echtzeit. Auch hier gilt allerdings: Die Währungsumrechnung kostet, laut Gebührenverzeichnis liegt der Aufschlag bei Skrill bei 3,99 Prozent, Neteller rechnet ähnlich ab. Wer clever ist, führt sein Wallet deshalb gleich in der Währung, in der die meisten Zahlungen eingehen, und tauscht nur dann, wenn es wirklich sein muss.

Ihre eigentliche Stärke spielen die beiden Paysafe-Dienste in Branchen aus, in denen Auszahlungsgeschwindigkeit alles ist. Warum ausgerechnet Online Casinos bei internationalen Zahlungen die Nase vorn haben, habe ich in meinem Artikel über die Dauer internationaler Überweisungen aufgeschrieben. Kurzfassung: Dort sind Wartezeiten von Tagen schlicht nicht akzeptabel, und E-Wallets sind die technische Antwort darauf.

Der Punkt, über den kaum jemand spricht: Käuferschutz

Ein Unterschied zeigt sich erst, wenn etwas schiefgeht. PayPal bietet für Warenkäufe einen Käuferschutz, über den sich strittige Zahlungen zurückholen lassen, das hat mir bei einer nie gelieferten Bestellung aus Italien schon einmal den Abend gerettet. Neteller und Skrill sind dagegen als reine Transferdienste gebaut: Was gesendet ist, ist gesendet. Für Zahlungen an Menschen und Firmen, die man kennt, ist das egal. Für den Kauf bei einem unbekannten Shop wäre es mir zu riskant.

Der direkte Vergleich

Kriterium PayPal Neteller Skrill
Verbreitung im Alltag sehr hoch mittel mittel
Senden an Privatpersonen (gleiche Währung) kostenlos je nach Kontomodell je nach Kontomodell
Aufschlag bei Währungsumrechnung rund 4 % rund 3,99 % 3,99 %
Transfer Wallet zu Wallet schnell praktisch Echtzeit praktisch Echtzeit
Typischer Einsatz Online-Shopping, Privatzahlungen internationale Auszahlungen, Gaming internationale Auszahlungen, Gaming

Angaben ohne Gewähr, Stand: Juli 2026. Maßgeblich sind die aktuellen Gebührenverzeichnisse der Anbieter.

Mein Fazit

Es gibt nicht das eine beste E-Wallet, es gibt nur das passende für den jeweiligen Zweck. PayPal bleibt für Alltagskäufe und Zahlungen unter Freunden gesetzt. Sobald aber regelmäßig Geld über Währungsgrenzen wandert, lohnt der Blick auf die Konditionen im Detail, denn die Umrechnungsaufschläge sind bei allen drei Diensten der eigentliche Kostenfaktor. Ich selbst fahre inzwischen zweigleisig: PayPal für den Alltag, ein zweites Wallet für internationale Honorare. Seitdem entscheide ich, wann getauscht wird, und nicht der Anbieter.

Wie stehen die Kreditzinsen in der Schweiz im Vergleich zum Rest von Europa?

Das Schweizer Bankwesen genießt international einen ausgezeichneten Ruf und wird von Investoren wegen nachhaltiger und stabiler Anlagemöglichkeiten geschätzt. Doch wie steht es eigentlich mit den Kreditzinsen? Wie lassen sich diese mit der Euro-Region vergleichen? Derzeit ist auch in der Schweiz die Inflation nicht mehr zu verleugnen und ebenso wie in den USA und Europa kann das Auswirkungen auf die Zinsen haben.

Günstige Kreditzinsen in der Schweiz bis zur Wirtschaftskrise

Früher war die Schweiz für ihre niedrigen Kreditzinsen bekannt. Das führte sogar dazu, das Kreditsuchende aus anderen europäischen Ländern einen Auslandskredit in der Schweiz suchten, um von einer günstigen Finanzierung zu profitieren. Bis zum Jahr 2007 konnte man damit rechnen, dass die Kreditzinsen in der Schweiz bei einem Kredit mit variablen Zinsen grundsätzlich zwischen 1 und 1,5 Prozent niedriger waren, als in der Euro-Zone. In einigen Fällen waren die Kreditzinsen in der Schweiz sogar ganze 2 Prozent niedriger. Doch die Wirtschaftskrise im Jahr 2008 änderte das Szenario deutlich.

Es war eine Schuldenkrise entstanden, die drastische Zinssenkungen bei der Europäischen Zentralbank auslösten, um stark verschuldeten Mitgliedsländern die Möglichkeit zu geben, ihre angegriffene Wirtschaft durch günstige Kredite anzukurbeln. Dadurch fielen auch die Kreditzinsen im Euro-Raum. Seit diesem Zeitpunkt haben sich die Kreditzinsen in der Schweiz denen in der Euro-Zone weitgehend angeglichen. Wie die Kreditzinsen in derSchweiz gerade konkret stehen, sieht man in diesem Vergleich von credxperts.ch.

Schweizer Währung Franken

Prognose für Kreditzinsen in der Schweiz

Es steht zu erwarten, dass Kreditzinsen in der Schweiz im zweiten Semester des Jahres 2022 ansteigen werden. Offen ist jedoch bisher die Frage, ob das im gleichen Maße geschehen wird, wie bei Krediten in Euro. Die Inflation, sowie der geopolitische Druck, durch den Krieg in der Ukraine haben dazu geführt, dass die amerikanische FED den Leitzins bereits im März und erneut im Mai angehoben hat und auch die EZB plant, im Juli eine Leitzins Erhöhung vorzunehmen. Es lässt sich beobachten, dass im Zuge dieser Entwicklung die 10-jährigen Zinsen seit Anfang des Jahres 2022 bereits um 1 Prozent gestiegen sind. Im gleichen Zeitraum sind die Kreditzinsen in Euro jedoch um mehr als 1,5 Prozent angehoben worden.

Die Inflation in der Schweiz ist bedeutend geringer, als in der Euro-Zone. Von daher besteht für die SNB also weniger Druck, den Leitzins anzuheben, als für die EZB. Doch würde eine Erhöhung des Leitzinses seitens der EZB auch Auswirkungen auf den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken haben. Das spricht dafür, dass nach einer Leitzins Erhöhung seitens der EZB auch die SNB nachziehen wird. Es ist jedoch möglich, dass die EZB eine Erhöhung von 50 Basispunkten vornimmt, wie es die FED bereits im Mai getan hat, während sich die EZB vielleicht auf 25 Basispunkte beschränkt. Somit würden Kreditzinsen in der Schweiz weniger stark ansteigen, als in der Euro-Zone.

Experten gehen davon aus, dass es im Verlauf des Jahres zu mindestens einer Zinserhöhung durch die SNB kommen wird. Konjunkturdaten und die Entwicklung der internationalen Situation werden dann maßgeblich sein, um zu bestimmen, ob und wann es zu weiteren Zinserhöhungen kommen wird. Die allgemeine Prognose deutet jedoch darauf hin, dass die Zeiten der Niedrigzinspolitik sowohl in Schweizer Franken als auch in Euro einem Ende zugehen. Die diesbezügliche Erwartungshaltung der Banken hat dazu geführt, dass die Kreditzinsen bereits angestiegen sind. Der Unterschied zwischen Zinsen in Schweizer Franken und Euro kann dabei geringfügig bleiben.

So viel kosten Schlüsseldienste in Deutschland

Leider lassen sich die Kosten für Schlüsseldienste nicht an andere Unternehmen wie etwa Versicherungen übertragen. Für diese Kosten muss man als Wohnungsbesitzer selbst aufkommen. Leider passiert es deutschlandweit sehr oft, dass man den Schlüssel vergisst oder stecken lässt und dann muss ein Schlüsselnotdienst gerufen werden, um die Tür wieder zu öffnen und ins Innere der Wohnung zu gelangen. Hier sind aber viele Menschen verunsichert, weil man sehr oft hört, dass Schlüsseldienste sehr teuer sind. Anders sieht das beim Schluesselchef Schlüsselnotdienst aus. Denn der Schlüsselnotdienst Schlüsselchef aus Berlin bietet jedoch faire Preise. Diese Preise ermessen sich immer nach bestimmten Kriterien. So kostet eine Türnotöffnung nicht mehr als 100 Euro, wenn diese an einem normalen Werktag während der üblichen Öffnungszeiten ansteht. Wer in dieser Zeit einen Schlüsselnotdienst ruft, kann mit normalen Kosten rechnen. Weiterhin ist zu differenzieren, wie weit der Anfahrtsweg eigentlich ist. Denn auch daran ermisst sich der Betrag, den der Schlüsselnotdienst erhebt. Die Kosten sollten nicht viel teurer als 150 Euro werden, wenn man außerhalb der Geschäftszeiten anruft. Auch an Feiertagen oder an dem Wochenende sollten die Kosten nicht so hoch werden.

Wann muss man einen Schlüsselnotdienst rufen?

Viele Menschen gehen davon aus, dass es nicht wichtig ist, den Schlüsselnotdienst umgehend zu rufen. Das ist aber grundsätzlich falsch. Denn man sollte immer sofort anrufen. Besonders dann, wenn noch etwas in der Küche köchelt oder sich ein Kleinkind in der Wohnung befindet, sollte man nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, vor dem Einsatz zu fragen, mit welchen Kosten man rechnen muss. Der Schluesselchef Schlüsselnotdienst wird hierzu auf jeden Fall Auskunft erteilen. So steht es dem Jenigen frei, den Schlüsseldienst zu rufen, den er angerufen hat. Weiterhin kann man sich auf eine schnelle Hilfe gefasst machen. Genau das ist meist der größte Unmut der Menschen. Die Tür lässt sich meist in sekundenschnelle öffnen. Wenn man dann überlegt, dass man wirklich mit sich gehadert hat, den Schlüsselnotdienst zu rufen, ist man meist sogar sehr dankbar über die schnelle Lösung. Der Schlüsselnotdienst ist dann immer bestrebt, die Tür so sorgfältig wie möglich zu öffnen. Leider lässt sich das aber nicht immer gewährleisten. Man sollte daher auch fragen, wie genau die Tür geöffnet wird. In den meisten Fällen braucht man nach der Notöffnung ein neues Schloss. Dieses gibt der Schlüsseldienst aber gern. Er hat in der Regel immer Austauschschlösser dabei.

Schlüssel nicht vergessen, ist keine Lösung

Leider lässt es sich nicht verhindern, dass man den Schlüssel vergisst. Man kann aber Prävention betreiben. Diese sieht vor, dass man jemandem, dem man vertraut, einen Schlüssel gibt. Dieser kann dann immer griffbereit sein und man kommt in die Wohnung, wenn man den Schlüssel vergessen hat. Wichtig dabei ist, dass man auch wirklich in Betracht zieht, jemandem einen Schlüssel zu geben. Die Person sollte auf jeden Fall vertrauensvoll sein. Wer hier jemanden gefunden hat, kann sich wirklich glücklich schätzen. Sollte das aber nicht so sein, bleibt nur noch die Lösung den Schlüsseldienst zu rufen. Dieser wird aber seine Arbeit verrichten und er kann eine große Hilfe sein, um wieder ungehinderten Zugang zur eigenen Wohnung zu erhalten. Die Lösung ist so einfach, daher sollte man sich nicht scheuen!